HSG verkauft sich gegen höherklassige Teams teuer

Mit einem Punkt gegen den anschließenden Turniersieger TG Hörste belohnte sich das Kanning-Team im Kreispokal für eine ansprechende Leistung.

HSG-Trainer Björn Kanning nutzte das Turnier mit den ausschließlich höher spielenden Mannschaften, um insbesondere seinen Youngsters mehr Einsatzzeiten und Spielpraxis zu ermöglichen. So sah Routinier Patrick Bartels von der Tribüne aus zu. Dennis Fürbach griff erst im zweiten Spiel in das Geschehen.

Gleich zum Auftakt musste der Bezirksligist gegen den Oberligisten TSG Harsewinkel ran. Dadurch ließ sich die HSG jedoch nicht einschüchtern. Im Gegenteil: Bis zum 6:6 bot die HSG richtig Paroli. Eine kleine Unsicherheitsphase nutzte Harsewinkel per Gegenstößen zum 10:6. Doch die HSG steckte die Köpfe keineswegs in den Sand und gestaltete den Rest der Spielzeit erneut ausgeglichen. „Das war eine ordentliche Leistung von euch,“ zollte der Oberliga-Trainer Manuel Mühlbrandt Respekt.

Nach anderthalb-stündiger Pause ging es gegen den Tabellendritten der Landesliga TG Hörste. Der Favorit erwischte mit einem 0:3 zwar den besseren Start, doch die HSG steckte nicht auf. Beim 6:6 konnte sie erstmals ausgleichen und danach sogar die Führung übernehmen. Am Ende freute sich das Kanning-Team über einen Punkt.

Erneut hieß es – zweieinhalb Stunden Pause. Zum letzten Spiel des Turniers empfing die HSG den Landesliga-Siebten TV Werther. Hier wurden dem Team die Grenzen aufgezeigt, wobei sich auch der lange Tag bemerkbar machte. Mit 5:10 hatten die Südkreisler hier das Nachsehen.

Trotz des letzten Platzes sah HSG-Trainer Björn Kanning bei seinen Spielern durchaus positive Ansätze, auf welche sie für das Liga-Spiel am kommenden Wochenende aufbauen wollen.

Für die HSG spielten: Oetter, Rodejohann – Bexten, Y. Descher, Grusdas, Heckemeier, Herbort, Hilgenkamp, Johanndeiter, Pöppelbaum, Scholhölter, Strotkötter.

Ergebnisse der Herren:
TSG Harsewinkel – HSG Rietberg-Mastholte 14:10
HSG Rietberg-Mastholte – TG Hörste 9:9
HSG Rietberg-Mastholte – TV Werther 5:10