Fans werden dringend gebraucht

In ihrem „Wohnzimmer“ könnte die HSG Rietberg-Mastholte vor heimischen Fans selbst die Entscheidung über den Klassenerhalt herbeiführen.

Handball, Bezirksliga
HSG Rietberg-Mastholte – HT SF Senne (Samstag 17.30 Uhr in Mastholte)

Dazu muss gegen die Gäste mindestens ein Unentschieden herausspringen. Bei einer Niederlage gilt es, das Ergebnis der Partie zwischen der TSG Altenhagen-Heepen III und der HSG Gütersloh abzuwarten, welches um 19 Uhr angepfiffen wird.

Haarscharf war das Team um Trainer Björn Kanning in der letzten Woche an der Vorentscheidung vorbeigeschrammt. Mit einem Tor in den letzten Sekunden musste es sich im Kreisderby gegen Gütersloh geschlagen geben. Diese versprachen im Anschluss, am Samstag gegen das Schlusslicht noch einmal alles in die Waagschale zu werfen.

Mit hoffentlich zahlreicher und lautstarker Unterstützung der eigenen Fans wollen die HSG-Spieler an ihre Leistung aus der Vorwoche anknüpfen. Wichtig ist es hier, über 60 Minuten die Konzentration hochzuhalten und sich nicht durch Umstellung der Gegner irritieren zu lassen. Die HSG muss sich ausschließlich auf sich selbst konzentrieren.

Mit 18:32 ging die HSG im Hinspiel unter – doch seitdem hat sich die Mannschaft stabilisiert. Klopfte zu dem Zeitpunkt Senne noch an der Tabellenspitze an, ist seit März der Wurm drin. Nicht einen Punkt konnte das Team um den ehemaligen HSG-Trainer Holger Beck in den letzten sieben Spielen holen. Dadurch ist es auf den elften Rang abgerutscht.

Insofern kann man davon ausgehen, dass zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinandertreffen, wobei sich zeigen muss, ob bei der HSG auch die Nerven mitspielen.